The Incident

Ein Review von: David Hellmann
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Es gibt selten Spiele, denen man nach wenigen Wochen ihres Bestehens schon den Titel eines Klassikers geben kann. The Incident von Big Bucket Software gehört aber definitiv dazu. Das Spiel, in Pixelgrafik und 8-Bit- Sound gehalten macht einfach zu viel Spaß, sieht genial aus und hat einen Suchtfaktor wie man ihn sonst nur bei Spielen wie Flight Control, Doodle Jump oder Fieldrunners findet.

Einführung in das Spiel / Programm

Der Spieler steuert per Bewegungssensor einen Mann, der das Pech hat, dass vom Himmel über ihm alle möglichen Gegenstände herunterfallen. Diese werden mit einem Balken am oberen Bildschirmrand angezeigt, damit man ihnen mit genügend Geschick (per Sprung oder Laufen) ausweichen kann. Durch die wachsende Anzahl aus Dingen, die herunterfallen steigt man auf diesem Sammelberg nach oben auf und erreicht so von der Straße, auf der man am Anfang noch stand, sehr hohe Sphären und gelangt sogar ins Orbit. Zwischendurch können auch noch an Ballons hochfliegende Dinge wie Münzen, Heilungspakete für euer Leben und Helme zum Schutz vor dem schädlichen Materialregen eingesammelt werden. Euer Aufstieg ist zu Ende, wenn ihr zum dritten Mal hintereinander mit einem Gegenstand (oder einem Fluchballon) zusammenstoßt oder in Dingen eingeklemmt werdet.  

Optik und Design

Die bereits angesprochene Pixelgrafik macht das Spiel zu dem was es ist. Es verpasst The Incident ein Retro-Gefühl, das Spaß macht. Sehr gut gefällt mir vor allem die Durchgängigkeit dieses Grafikstils, der sowohl im Spiel als auch im Menü niemals abbricht und durch andere Optik ersetzt wird. Und die Objekte, die Umgebung und der Hauptcharakter selber sind so liebevoll und detailgetreu gestaltet, dass man die auf das Minimum reduzierte Grafik gar nicht als solche wahrnimmt. 

Benutzung und Einstellungsmöglichkeiten

Die Steuerung ist so einfach, dass sie eigentlich gar nicht erwähnt werden muss. Der Charakter wird durch Bewegen des iPads nach links und rechts gelenkt werden, per Tipp springt er – und sollte man nicht schnell genug sein und sitzt in Objekten fest, kann er durch ein Schütteln aus dieser misslichen Lage befreit werden. Die Einstellungen sind angemessen gehalten: die Sensitivität des Bewegungssensors kann erhöht und verringert werden und die Musik bzw. die Soundeffekte können abgeschaltet werden. 

Spieltiefe / Programmkomplexität

The Incident bietet ausreichend Spieltiefe mit seinen sieben Stufen, die sowohl räumlich (von Straße bis Orbit) als auch in Sachen Schwierigkeit nach oben gehen. Und selbst wenn man The Incident beim ersten Versuch komplett durchspielte, bräuchte man mindestens 4 Stunden dafür — ein Zeitraum, der für ein iPad-Spiel wirklich ordentlich ist. Es gibt keinerlei zusätzliche Spielmodi, was bei der Qualität dieses Spiels aber auch gar nicht notwendig ist. 

Tipps und Tricks

Verbindet ihr nach dem Tod eures Charakters durch einen verrückten Gegenstand das Spiel mit eurem Twitteraccount, könnt ihr eure dadurch errungene Trophäe mit der Welt teilen. Und ihr solltet ein Level nie in der Mitte abbrechen, so schwer das auch klingen mag, da ihr sonst all eure eingesammelten Leben verliert.  






David Hellmann

David Hellmann ist Grafiker, Webdesigner und Webentwickler aus Köln. Er ist fasziniert von WordPress und dessen Möglichkeiten und freut sich immer über neue Herausforderungen was dieses Thema angeht.

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read: 13705 · today: 3 · last: June 21, 2017

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