Flipboard

Ein Review von: David Hellmann
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Also ich bin ja eigentlich Verfechter von Print als Nachrichten- und Unterhaltungsmedium. Und ich konnte mich bisher auch noch nie wirklich mit dem Gedanken anfreunden, dass soziale Netzwerke wirklich wichtige Dinge verbreiten. Doch als ich das erste Mal Flipboard auf meinem iPad geöffnet habe wurde mir klar, dass Twitter, Facebook und Co wirkliche Chancen haben, Zeitungen zu ersetzen, wenn sie richtig aufbereitet sind. Persönliche, interessante und vor allem schnell und kostenlos verfügbare Nachrichten sind mit Flipboard kein Wunder mehr.

Einführung in das Programm

Flipboard greift sich Twitter- bzw. Facebook-Feeds ab und präsentiert sie in einem netten, simplen Kontext. Ihr könnt euer so erstelltes Arsenal an neuen Nachrichten angenehm durchstöbern, kommentieren und in integrierten Browsern und Videoeinbettungen konsumieren.

Optik und Design

Flipboard sieht wirklich toll aus. Die unten gezeigten Screenshots mögen zwar recht unspektakulär sein, das Programm macht aber durch sein minimalistisches Design, flüssige 3D-Animationen und das klare Bedienkonzept viel her. Weiß bestimmt die Ästhetik von Flipboard, und macht so seine vielen Funktionen übersichtlich.

Benutzung und Einstellungsmöglichkeiten

Beim Einrichten von Flipboard stellt man sich zunächst sein eigenes soziales Magazin zusammen, indem man neue “Unterkategorien” definiert. Dies können Twitternutzer, Freunde auf facebook oder Twitterlisten sein. Flipboard gibt euch sogar ein paar Tipps welche Kategorien bzw. Nutzer empfehlenswert sind (wie beispielsweise die New York Times auf Twitter für Nachrichten oder das musikalische Magazin Rolling Stone auf Facebook.

Anschließend könnt ihr durch Wischen durch eure neue, personalisierte Zeitschrift blättern, interessante Links im integrierten Browser öffnen, Bilder ansehen und sogar Youtubevideos abspielen. Alles in einer App.

Einstellen lassen sich in den iPad-Systemeinstellungen nur, wie groß der Text dargestellt wird und ob und mit welchem Account Links zu Instapaper geschickt werden sollen, um sie später zu lesen.

Programmkomplexität

Hier gibt es eigentlich wenig zu sagen, da sich jeder die Tiefe seines Flipboards selber bestimmen muss. Klar ist, dass mit zunehmender Feedanzahl die Komplexität der App ebenfalls zunimmt. Doch das Durchsehen der sozialen Naxhrichten ist überhaupt kein Problem, weil ebendiese absolut im Fokus liegen.

Tipps und Tricks

Wenn ihr mithilfe des “Bearbeiten”-Knopf eure Bereiche neu ordnet, könnt ihr auch mehrere Seiten im Hauptfenster erstellen und eure Bereiche inhaltlich ordnen und auf viele Seiten verteilen.




David Hellmann

David Hellmann ist Grafiker, Webdesigner und Webentwickler aus Köln. Er ist fasziniert von WordPress und dessen Möglichkeiten und freut sich immer über neue Herausforderungen was dieses Thema angeht.

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read: 6803 · today: 3 · last: November 21, 2017

2 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Kommentar #1 von:
    David Hellmann
    25. October 2010 // 16:20 Uhr

    Ich muss sagen, dass mir Flipboard schon irgendwie gefällt. Nutze es aber irgendwie auch nicht oft und konsequent. Liegt wohl daran, dass ich News etc. über den Reeder ( http://bit.ly/bhz936
    ) konsumiere.

    Dennoch hat Flipboard schon potential und bereitet teilweise nüchterne Twitter und Facebook Nachrichten schön auf. Sollte auf jeden Fall auf keinem iPad fehlen bei dem Preis ;)

  2. Kommentar #2 von:
    Ma-Tse
    25. October 2010 // 20:44 Uhr

    Bitte nicht vergessen:
    Unnötigerweise bereitet nicht die App, sondern die flipboard Webserver EURE Daten auf. D.h. Ihr gebt flipboard Zugriff auf Eure persönlichen Daten zusätzlich zu der jeweiligen SM-Website.
    Und damit taugt die App leider nichts…

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